bekannt aus
RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de
Du überlegst, einen Welpen als Zweithund zu deinem erwachsenen Hund zu holen?
Finde deine Antwort mit RUDEL.
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Kurz erklärt:
Ein Welpe als Zweithund funktioniert oft gut, wenn der Ersthund grundsätzlich hundeverträglich ist – entscheidend sind eine langsame Zusammenführung und getrennte Aufmerksamkeit für beide Hunde.
Ein Welpe fordert deutlich mehr Zeit als viele erwarten – auch, wenn schon ein erwachsener Hund im Haushalt lebt.
Ein Welpe verändert die Dynamik im Haushalt spürbar. Diese Punkte solltest du beachten:
Charakter des Ersthundes prüfen.
Ein grundsätzlich hundeverträglicher, gelassener Ersthund erleichtert die Eingewöhnung eines Welpen erheblich.
Einzelzeit für beide Hunde einplanen.
Beide Hunde brauchen weiterhin individuelle Aufmerksamkeit, Training und Ruhephasen – nicht nur gemeinsame Zeit.
Welpenerziehung bleibt eigenständig.
Der erwachsene Hund übernimmt nicht automatisch die Erziehung – der Welpe braucht weiterhin eigenständiges Training von dir.
„Der Große erzieht den Kleinen automatisch mit.“
„Zwei Hunde beschäftigen sich von allein.“
Diese Annahme unterschätzt, wie viel Training und Aufmerksamkeit ein Welpe unabhängig vom Ersthund braucht.
Deshalb lohnt sich eine realistische Einschätzung eurer konkreten Situation, statt sich auf den erwachsenen Hund zu verlassen.
RUDEL. hilft dir, den Start mit deinem Welpen als Zweithund gut vorzubereiten.
Du bekommst:
So sieht dein Weg in RUDEL. aus:
Diese Situation jetzt mit RUDEL. lösen
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Nein. Eine gewisse Zurückhaltung am Anfang ist normal. Wichtig ist eine langsame, gut begleitete Annäherung statt einer erzwungenen sofortigen Freundschaft.
Das kann sinnvoll sein, ist aber nicht immer möglich oder nötig. Entscheidender ist die behutsame Zusammenführung zu Hause auf neutralem Terrain.
Erkennst du euch hier wieder?
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.