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Welpe als Zweithund: Worauf achten?

Du überlegst, einen Welpen als Zweithund zu deinem erwachsenen Hund zu holen?

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Kurz erklärt:
Ein Welpe als Zweithund funktioniert oft gut, wenn der Ersthund grundsätzlich hundeverträglich ist – entscheidend sind eine langsame Zusammenführung und getrennte Aufmerksamkeit für beide Hunde.

Ein Welpe fordert deutlich mehr Zeit als viele erwarten – auch, wenn schon ein erwachsener Hund im Haushalt lebt.

Kommt dir das bekannt vor?

  • Du fragst dich, ob dein erwachsener Hund gut mit einem Welpen zurechtkommt.
  • Du bist unsicher, wie viel zusätzliche Zeit ein Welpe neben deinem Ersthund wirklich braucht.
  • Du willst vermeiden, dass sich dein Ersthund durch den Neuankömmling zurückgesetzt fühlt.

Das ist bei einem Welpen als Zweithund wichtig

Ein Welpe verändert die Dynamik im Haushalt spürbar. Diese Punkte solltest du beachten:

Charakter des Ersthundes prüfen.
Ein grundsätzlich hundeverträglicher, gelassener Ersthund erleichtert die Eingewöhnung eines Welpen erheblich.

Einzelzeit für beide Hunde einplanen.
Beide Hunde brauchen weiterhin individuelle Aufmerksamkeit, Training und Ruhephasen – nicht nur gemeinsame Zeit.

Welpenerziehung bleibt eigenständig.
Der erwachsene Hund übernimmt nicht automatisch die Erziehung – der Welpe braucht weiterhin eigenständiges Training von dir.

Warum du jetzt keinen
allgemeinen Tipp brauchst

„Der Große erzieht den Kleinen automatisch mit.“
„Zwei Hunde beschäftigen sich von allein.“

Diese Annahme unterschätzt, wie viel Training und Aufmerksamkeit ein Welpe unabhängig vom Ersthund braucht.

Deshalb lohnt sich eine realistische Einschätzung eurer konkreten Situation, statt sich auf den erwachsenen Hund zu verlassen.

RUDEL. führt dich durch
genau diesen Moment

RUDEL. hilft dir, den Start mit deinem Welpen als Zweithund gut vorzubereiten.

Du bekommst:

  • eine Einschätzung, ob euer Ersthund gut vorbereitet ist
  • konkrete Hinweise zur behutsamen Zusammenführung
  • Orientierung, wie du beiden Hunden gerecht wirst

So sieht dein Weg in RUDEL. aus:

Du findest dein Problem
sofort wieder.
RUDEL. fragt kurz ab,
was bei euch gerade los ist.
Du wirst geführt,
und weißt sofort, was zu tun ist.

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Häufig gefragt

Muss mein Ersthund den neuen Welpen sofort mögen?

Nein. Eine gewisse Zurückhaltung am Anfang ist normal. Wichtig ist eine langsame, gut begleitete Annäherung statt einer erzwungenen sofortigen Freundschaft.

Sollte ich meinen Ersthund vorher zum Züchter oder Tierheim mitnehmen?

Das kann sinnvoll sein, ist aber nicht immer möglich oder nötig. Entscheidender ist die behutsame Zusammenführung zu Hause auf neutralem Terrain.

Ähnliche Situationen

Erkennst du euch hier wieder?

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Tim Matschkowski, Gründer von RUDEL.

Über den Autor

Tim Matschkowski

Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.

Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.

Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.