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Dein Hund hat eine Magendrehung überstanden und die Notoperation liegt hinter euch – jetzt fragst du dich, worauf es in den kommenden Tagen und Wochen wirklich ankommt, damit er sich vollständig erholt.
Mit RUDEL. bekommst du Orientierung für die sensible Nachsorgephase nach einer Magendrehung.

Aber worauf musst du bei der Fütterung deines Hundes nach der Magendrehungs-OP jetzt wirklich achten?
Lass dich jetzt mit RUDEL. Schritt für Schritt durch die Nachsorge nach der Magendrehung begleiten.
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Geprüft vom RUDEL. Fachteam OP & Nachsorge (zuletzt geprüft: 12.09.2026).
Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei akuten oder unklaren Symptomen wende dich immer an eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
Der Magen dreht sich.
Bei einer Magendrehung (Magendilatation-Volvulus, kurz GDV) verdreht sich der mit Luft gefüllte Magen um seine eigene Achse, wodurch die Blutversorgung von Magen, Milz und teils weiteren Organen unterbrochen wird.
Nur die Notoperation rettet.
Eine Magendrehung ist akut lebensbedrohlich und kann nur durch eine sofortige Notoperation behandelt werden.
Die akute Gefahr ist vorbei.
Hat dein Hund die OP überstanden, ist die unmittelbare Lebensgefahr gebannt, doch der Körper braucht danach besonders viel Schonung.
Die Verdauung braucht Zeit.
Der Magen-Darm-Trakt muss sich erst wieder an normale Verdauungsarbeit gewöhnen, und das während der Drehung beanspruchte Gewebe muss abheilen.
Oft wurde der Magen fixiert.
Häufig wird im Rahmen der OP eine sogenannte Magenpexie durchgeführt, bei der der Magen an der Bauchwand fixiert wird, um eine erneute Drehung zu verhindern.
Die ersten Wochen zählen.
Genau deshalb stehen in den ersten ein bis zwei Wochen nach der OP kleine, leicht verdauliche Futterportionen, viel Ruhe und eine engmaschige tierärztliche Kontrolle im Vordergrund.
Normal nach der OP: ein Hund, der in den ersten Tagen noch geschwächt wirkt, wenig Appetit hat oder zunächst nur sehr kleine Portionen toleriert. Akute Warnzeichen, die sofort in die Klinik gehören, sind dagegen erneutes erfolgloses Würgen ohne Erbrechen, ein sichtbar aufgeblähter, harter Bauch, unruhiges Auf-und-Ablaufen verbunden mit Speicheln, blasses Zahnfleisch oder ein plötzlicher Kreislaufeinbruch – das sind mögliche Anzeichen für eine erneute Magendrehung oder eine Komplikation und erfordern sofortiges Handeln, keine Wartezeit.
„Gib ihm einfach ein paar Tage weniger zu fressen.“
„Das ist doch wie bei jeder anderen OP.“
„Das passiert schon kein zweites Mal.“
Solche Sätze klingen einfach. Aber in diesem Moment brauchst du nicht irgendeinen Tipp. Du brauchst den nächsten passenden Schritt.
Denn es macht einen Unterschied, ob dein Hund gerade seine Verdauungsfunktion nach dem lebensbedrohlichen Ereignis wiederaufbaut, ob ihr noch in den entscheidenden ersten zwei Wochen mit genauen Vorgaben zu Portionsgröße und Fütterungshäufigkeit steckt, oder ob bereits Anzeichen für eine erneute Magendrehung im Raum stehen.
Genau deshalb startet RUDEL. nicht allgemein bei „Nachsorge nach einer OP“, sondern bei eurer konkreten Situation nach einer Magendrehung.
Mit RUDEL. bekommst du für die Zeit nach einer überstandenen Magendrehung eine klare Orientierung für die empfindliche erste Erholungsphase:
So behältst du in dieser sensiblen Phase den Überblick – und weißt sofort, wann nicht abwarten, sondern schnelles Handeln gefragt ist.
So sieht dein Weg in RUDEL. aus:






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Die Überlebenschance hängt stark davon ab, wie schnell nach den ersten Symptomen operiert wurde: Bei rascher Behandlung liegen die Erfolgsaussichten deutlich höher als bei einer verzögerten OP. Hat dein Hund die Operation gut überstanden, sind die ersten Tage danach entscheidend für eine vollständige Genesung, weshalb engmaschige Kontrolle in dieser Zeit besonders wichtig ist.
In der Regel werden mehrere kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten über den Tag verteilt empfohlen statt weniger großer Portionen, um den frisch operierten Magen nicht zu überlasten. Die genaue Menge, Häufigkeit und Dauer dieser Umstellung solltest du individuell mit der behandelnden Tierarztpraxis abstimmen.
Erkennst du euch hier wieder?

Über den Autor
Gründer & Ausbilder Erste Hilfe Hund bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.