bekannt aus
RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de

Aber weißt du, ob die Sachkundepflicht in Niedersachsen für dich gilt – oder ob du davon ausgenommen bist?
Finde jetzt in RUDEL. die wichtigsten Regeln und Pflichten zur Sachkunde in Niedersachsen für deine Situation.
Über 10.000 Menschen mit Hund vertrauen RUDEL. bereits.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 97% geben RUDEL. 5 Sterne im App Store
Pflicht mit einer wichtigen Ausnahme.
§3 NHundG verlangt von jedem Hundehalter den Nachweis der erforderlichen Sachkunde. Ohne ausreichende Vorerfahrung musst du eine theoretische und eine praktische Sachkundeprüfung ablegen.
Wer ist ausgenommen?
Als sachkundig gilt automatisch, wer in den letzten zehn Jahren mindestens zwei Jahre lang einen eigenen Hund gehalten hat oder einen Hund im Auftrag einer juristischen Person – etwa eines Tierheims oder einer vergleichbaren Organisation – betreut hat (§3 Abs. 6 NHundG). Die gelegentliche private Betreuung eines fremden Hundes reicht dafür nicht aus.
Was passiert bei einem Verstoß?
Wer einen Hund ohne nachgewiesene oder trotz nicht bestandener Sachkundeprüfung hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach §18 NHundG. 2022 wurden dafür Bußgelder zwischen 25 und 2.500 Euro verhängt, der gesetzliche Rahmen reicht bis 10.000 Euro. Im selben Jahr kam es in 43 Fällen zu einer Untersagung der Hundehaltung.
„Frag doch einfach beim Ordnungsamt nach.“ „Ein Hundeführerschein ist doch überall gleich geregelt.“ Solche Sätze klingen einfach, greifen aber zu kurz: Niedersachsen hat mit der Alt-Halter-Ausnahme eine Regel, die es so in kaum einem anderen Bundesland gibt – und die für viele Ersthundehalter den Unterschied zwischen Pflicht und Nicht-Pflicht macht.
Die Sachkundeprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wie du dich auf beide vorbereitest, zeigen wir dir auf zwei eigenen Seiten: Theorie- und Praxisprüfung im Detail und Offizieller Fragenkatalog und Vorbereitung. Falls du lieber mit einer App statt mit Papier lernst: Online lernen: Apps und Fragenkatalog im Vergleich.
Ein Gesetzentwurf zur Änderung des NHundG ist seit 2023 in Arbeit, aber bislang nicht verkündet – die hier beschriebene Regelung gilt bis dahin unverändert weiter.
So sieht dein Weg in RUDEL. aus:



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Wer einen Hund ohne nachgewiesene oder trotz nicht bestandener Sachkundeprüfung hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach §18 NHundG. 2022 wurden dafür Bußgelder zwischen 25 und 2.500 Euro verhängt, der gesetzliche Rahmen reicht bis 10.000 Euro. Im selben Jahr kam es in 43 Fällen zu einer Untersagung der Hundehaltung.
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.