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RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de
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Kurz erklärt:
Welpen werden meist schon beim Züchter erstmals entwurmt und sollten danach in den ersten Lebensmonaten in kürzeren Abständen weiter entwurmt werden, bevor auf ein individuelles Erwachsenenschema umgestellt wird.
Welpen sind durch die Übertragung von der Mutterhündin besonders häufig von Würmern betroffen.
Diese Punkte helfen dir bei der Orientierung:
Erste Entwurmung meist schon beim Züchter.
Seriöse Züchter entwurmen Welpen bereits mehrfach vor der Abgabe – das sollte im Übergabeprotokoll dokumentiert sein.
Engere Abstände in den ersten Monaten.
In der frühen Welpenzeit wird meist in kürzeren Abständen entwurmt als später im Erwachsenenalter.
Umstellung auf individuelles Schema.
Mit zunehmendem Alter legt dein Tierarzt gemeinsam mit dir ein passendes, oft selteneres Entwurmungsschema fest.
Alternative Kotuntersuchung möglich.
Statt pauschaler Entwurmung kann auch eine Kotprobenuntersuchung zeigen, ob überhaupt ein Wurmbefall vorliegt.
„Einmal entwurmen reicht für das ganze Leben.“
„Entwurmung braucht nur, wer Symptome sieht.“
Beide Annahmen unterschätzen, wie häufig und oft unbemerkt Welpen von Würmern betroffen sein können.
Deshalb lohnt sich ein regelmäßiges, mit dem Tierarzt abgestimmtes Vorgehen statt einer einmaligen Maßnahme.
RUDEL. hilft dir, die Entwurmung deines Welpen richtig einzuordnen und zu planen.
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Mögliche Anzeichen sind Durchfall, aufgeblähter Bauch, Gewichtsverlust oder sichtbare Würmer im Kot – bei Verdacht hilft eine Kotuntersuchung beim Tierarzt.
Eine Entwurmung nach ärztlicher Empfehlung ist unbedenklich. Bei Unsicherheit hilft eine Kotuntersuchung, um unnötige Behandlungen zu vermeiden.
Erkennst du euch hier wieder?
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.