bekannt aus
RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de
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Kurz erklärt:
Tierheimhunde bringen oft schon eine Vorgeschichte, ein festeres Wesen und teils Verhaltensbesonderheiten mit – dafür weißt du meist schon vorab mehr über Charakter und Verträglichkeit als bei einem Welpen.
Ein Tierheimhund ist selten ein „unbeschriebenes Blatt“ – das kann Vor- und Nachteile haben.
Diese Unterschiede solltest du kennen, bevor du dich entscheidest:
Bereits erkennbarer Charakter.
Anders als beim Welpen lässt sich das Wesen eines erwachsenen Tierheimhundes oft schon gut einschätzen.
Mögliche Vorgeschichte.
Manche Hunde bringen belastende Erfahrungen mit, die zusätzliche Geduld beim Eingewöhnen erfordern können.
Gute Beratung durch das Tierheim.
Das Team kennt den Hund oft schon gut und kann realistisch einschätzen, ob er zu deiner Lebenssituation passt.
Meist bereits kastriert und gesundheitlich geprüft.
Viele Tierheimhunde sind bereits kastriert, geimpft und tierärztlich untersucht, wenn sie vermittelt werden.
„Tierheimhunde sind immer schwieriger.“
„Ein Welpe ist immer die einfachere Wahl.“
Beide Aussagen greifen zu kurz – ein gut beratener Tierheimhund kann genauso unkompliziert sein wie ein Welpe, manchmal sogar einfacher.
Deshalb lohnt sich eine individuelle Einschätzung des jeweiligen Hundes, statt einer pauschalen Erwartung.
RUDEL. hilft dir einzuschätzen, ob ein Tierheimhund zu deiner Situation passt.
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Nicht grundsätzlich. Viele erwachsene Tierheimhunde sind bereits grundlegend erzogen und stubenrein – das hängt stark vom individuellen Hund ab.
Ja, das wird sogar empfohlen. Mehrere Besuche helfen, Charakter und Verträglichkeit realistisch einzuschätzen, bevor du dich entscheidest.
Erkennst du euch hier wieder?
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.