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RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de
Du überlegst, einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz aufzunehmen, und fragst dich, ob dabei zusätzliche Kosten entstehen könnten?
Finde Orientierung mit RUDEL.

Aber mit welchen zusätzlichen Kosten solltest du bei einem Tierheim- oder Tierschutzhund wirklich rechnen?
Verschaffe dir jetzt mit RUDEL. einen Überblick über die Kosten, die bei eurer individuellen Ausgangslage wirklich relevant sind.
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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 97% geben RUDEL. 5 Sterne im App Store
Kurz erklärt:
Ob zusätzliche Kosten entstehen, hängt von der individuellen Vorgeschichte deines Hundes ab – das gilt für Tierheim- und Tierschutzhunde grundsätzlich genauso wie für Hunde aus der Zucht, denn auch hier können individuelle und teils epigenetische Faktoren eine Rolle spielen.
Nicht die Herkunft allein, sondern die individuelle Vorgeschichte eines Hundes kann sich auf die Kosten auswirken.
Nicht bei jedem Hund, aber wenn die Vorgeschichte eine Rolle spielt, können diese Punkte relevant werden – unabhängig davon, ob der Hund aus dem Tierschutz oder von einem Züchter stammt:
Möglicherweise intensiveres Training.
Wenn ein Hund – unabhängig davon, ob aus dem Tierschutz oder aus der Zucht – belastende Erfahrungen gesammelt hat oder aufgrund individueller oder epigenetischer Einflüsse besonders sensibel reagiert, kann zusätzliches, individuelles Training sinnvoll werden. Das könnte sich mit etwa 300 bis 800 Euro im ersten Jahr bemerkbar machen, muss aber nicht.
Eventuell zusätzliches Equipment.
Bei unsicheren oder ängstlichen Hunden können besondere Geschirre, Maulkorb oder zusätzliche Sicherungen hilfreich sein – falls nötig, meist im Bereich von 30 bis 100 Euro.
Möglicherweise weitere Tierarztkosten.
Eine unklare oder belastete Vorgeschichte – unabhängig von der Herkunft – kann zusätzliche Untersuchungen oder Behandlungen erfordern, im Einzelfall auch mit höheren Beträgen.
Unter Umständen Hundephysiotherapie.
Wenn körperliche Vorbelastungen bestehen, kann Physiotherapie sinnvoll sein – falls das zutrifft, meist etwa 40 bis 70 Euro pro Sitzung.
Gegebenenfalls Anpassungen in der Wohnung.
Je nach individueller Situation können gesicherte Zäune, Trenngitter oder ein ruhiger Rückzugsort hilfreich werden – falls nötig, meist 50 bis 200 Euro.
„Ein Tierschutzhund ist immer aufwendiger und teurer als ein Hund vom Züchter.“
„Bei der Herkunft aus dem Tierschutz muss man automatisch mit hohen Zusatzkosten rechnen.“
Beide Aussagen greifen zu kurz – nicht die Herkunft, sondern die individuelle Vorgeschichte deines Hundes entscheidet, ob zusätzliche Unterstützung nötig wird. Das kann einen Tierschutzhund genauso betreffen wie einen Hund aus der Zucht, denn auch hier spielen individuelle und teils epigenetische Faktoren eine Rolle – unabhängig davon, wie seriös gezüchtet wurde.
Deshalb lohnt sich eine offene, individuelle Einschätzung statt einer pauschalen Erwartung in die eine oder andere Richtung.
RUDEL. hilft dir, die individuelle Situation deines Hundes realistisch und unvoreingenommen einzuordnen.
Du bekommst:
So sieht dein Weg in RUDEL. aus:



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Nicht grundsätzlich – entscheidend ist die individuelle Vorgeschichte, und die kann auch bei Hunden aus der Zucht zu zusätzlichem Bedarf führen.
Hinweise können zum Beispiel ausgeprägte Unsicherheit, Angst vor bestimmten Situationen oder gesundheitliche Auffälligkeiten sein – im Zweifel hilft eine fachliche Einschätzung.
Erkennst du euch hier wieder?
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.