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Hundezähne putzen: Anleitung

Warum das wichtig ist

Regelmäßiges Entfernen von Plaque-Resten beugt Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und unnötigen Erkrankungen im Maul vor. Am effektivsten gelingt das mit einer speziellen Hundezahnbürste und Hundezahnpasta, kombiniert mit geeigneten Kauartikeln.

Fachlich geprüft von RUDEL. Redaktion (Platzhalter) · Zuletzt geprüft: 08.09.2026

Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei akuten oder unklaren Symptomen wende dich immer an eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Deine Checkliste

  • Am besten schon im Welpenalter mit dem Bürsten im Maul beginnen, damit sich dein Hund daran gewöhnt
  • Eine spezielle Hundezahnbürste und Hundezahnpasta verwenden
  • Beim Bürsten nicht zu fest aufdrücken und alle Zähne erreichen
  • Zähneputzen idealerweise täglich, mindestens aber mehrmals wöchentlich durchführen
  • Alternativ oder ergänzend ein Zahnpflege-Gel einmal täglich direkt ins Maul geben
  • Hochwertige Kauartikel anbieten, an denen dein Hund lange und intensiv kauen kann

Diese Fehler solltest du vermeiden

  • Zu harte Kauartikel geben, die Zähne beschädigen können
  • Kauartikel wählen, die zu schnell heruntergeschlungen werden, ohne reinigend zu wirken
  • Beim Zähneputzen zu fest aufdrücken
  • Erst im erwachsenen Alter mit dem Zähneputzen beginnen, statt sich früh daran zu gewöhnen

Das solltest du wissen

Nicht alle industriellen Kauartikel reinigen wirklich die Zähne – die meisten werden zu schnell zerkaut oder heruntergeschlungen, ohne einen Reinigungseffekt zu haben. Langes, intensives Kauen sorgt dagegen für reinigendes Speicheln und Nagen. Der Einsatz einer Hundezahnbürste ist sehr effektiv, braucht aber Gewöhnung und Übung.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich die Zähne meines Hundes putzen?

Idealerweise täglich, mindestens aber mehrmals wöchentlich. Am besten gewöhnst du deinen Hund schon im Welpenalter an das Bürsten im Maul.

Reichen Kauartikel zur Zahnpflege aus?

Nicht alle Kauartikel reinigen wirklich – viele werden zu schnell zerkaut oder heruntergeschlungen. Langes, intensives Kauen an geeigneten, nicht zu harten Kauartikeln unterstützt die Zahnpflege, ersetzt aber keine regelmäßige Zahnbürste oder ein Zahnpflege-Gel.

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Tim Matschkowski, Gründer von RUDEL.

Über den Autor

Tim Matschkowski

Gründer & Ausbilder Erste Hilfe Hund bei RUDEL.

Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Er ist Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und zudem zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG).