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Hund zittert: Ursachen und wann zum Tierarzt

Normal oder Warnzeichen?

Kurzes Zittern nach dem Aufwachen, bei Kälte oder Aufregung ist bei Hunden meist harmlos. Ein Warnzeichen ist Zittern dagegen, wenn es anhält, mit Schwäche, Erbrechen oder Orientierungslosigkeit einhergeht, oder wenn dein Hund zusätzlich apathisch wirkt.

Was dahinterstecken kann

  • Kälte oder Nässe
  • Aufregung, Angst oder Stress
  • Schmerzen, z. B. durch Gelenkprobleme oder Verletzungen
  • Vergiftungen durch Giftköder, Schneckenkorn oder giftige Pflanzen
  • Unterzuckerung, besonders bei kleinen Rassen oder Welpen
  • Beginnende Krampfanfälle oder neurologische Erkrankungen

Fachlich geprüft von RUDEL. Redaktion (Platzhalter) · Zuletzt geprüft: 08.09.2026

Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei akuten oder unklaren Symptomen wende dich immer an eine Tierärztin oder einen Tierarzt.

Wann du zum Tierarzt musst

  • Zittern hält über längere Zeit an oder tritt ohne erkennbaren Auslöser auf
  • Zusätzlich Erbrechen, Durchfall oder starkes Speicheln
  • Dein Hund wirkt orientierungslos, schwach oder apathisch
  • Verdacht auf Vergiftung oder Unterzuckerung
  • Das Zittern geht in Krämpfe oder Bewusstlosigkeit über

Das kannst du selbst tun

  • Deinen Hund warmhalten, z. B. mit einer Decke
  • Für eine ruhige Umgebung sorgen und Stressauslöser reduzieren
  • Beobachten, ob das Zittern nach kurzer Zeit von selbst nachlässt
  • Auslöser wie Kälte, Aufregung oder mögliche Giftquellen prüfen
  • Dauer, Häufigkeit und Begleitsymptome notieren

Noch unsicher?

Bist du unsicher, ob das Zittern deines Hundes noch harmlos ist? In der RUDEL. App bekommst du in Sekunden eine Einschätzung für genau deine Situation. Wird es akut, findest du hier alle Erste-Hilfe-Themen.

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Häufige Fragen

Wann ist Zittern bei meinem Hund ein Notfall?

Ein Notfall liegt vor, wenn das Zittern mit Krämpfen, Bewusstlosigkeit, starkem Erbrechen oder dem Verdacht auf eine Vergiftung einhergeht. Kontaktiere dann sofort eine Tierklinik.

Kann Zittern auch einfach nur Kälte bedeuten?

Ja, gerade bei kurzhaarigen oder kleinen Hunden ist Zittern bei Kälte oder Nässe normal. Wärme deinen Hund und beobachte, ob das Zittern nach kurzer Zeit von selbst nachlässt.

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Tim Matschkowski, Gründer von RUDEL.

Über den Autor

Tim Matschkowski

Gründer & Ausbilder Erste Hilfe Hund bei RUDEL.

Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Er ist Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und zudem zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG).