bekannt aus
RTL · SAT.1 · NDR · ARD Mediathek · Spektrum.de

Weißt du, ob dein Hund laut Hamburger Rasseliste in Kategorie 1 oder 2 fällt – und was das für euren Alltag bedeutet?
Finde jetzt in RUDEL. die Auflagen, Fristen und nächsten Schritte für euren Listenhund in Hamburg.
Über 10.000 Menschen mit Hund vertrauen RUDEL. bereits.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 97% geben RUDEL. 5 Sterne im App Store
Die Rasseliste entscheidet über die Pflicht.
Nach § 2 des Hamburgischen Hundegesetzes gilt der Sachkundenachweis verpflichtend nur für Hunde, die als gefährlich eingestuft sind – für alle anderen bleibt er freiwillig.
Kategorie 1 lässt keinen Wesenstest zu.
Als unwiderlegbar gefährlich gelten unter anderem American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier und deren Mischlinge – ein befreiender Wesenstest ist hier ausgeschlossen.
Kategorie 2 kann sich freitesten.
Für als widerlegbar gefährlich eingestufte Rassen wie Rottweiler, Dogo Argentino, Kangal oder Mastiff kann ein bestandener Wesenstest von den Auflagen befreien.
Zur Sachkunde kommt eine Erlaubnispflicht hinzu.
Nach §§ 14 bis 17 HundeG braucht ihr für das Halten eines gefährlichen Hundes zusätzlich eine behördliche Erlaubnis, nicht nur den Nachweis allein.
Auflagen prägen euren Alltag.
Solange keine Befreiung vorliegt, gelten Leinen- und Maulkorbzwang auch bei ganz gewöhnlichen Spaziergängen, etwa entlang der Alster oder durch den eigenen Stadtteil.
„Bei Listenhunden ist ein Wesenstest sowieso immer zwecklos.“
„Sachkundenachweis für Listenhunde ist überall in Deutschland gleich geregelt.“
„Wenn der Hund lieb ist, interessiert die Rasseliste niemanden.“
Solche Sätze klingen einfach. Aber in diesem Moment brauchst du nicht irgendeinen Tipp. Du brauchst den nächsten passenden Schritt.
Denn es macht einen entscheidenden Unterschied, ob euer Hund in Kategorie 1 fällt, wo dauerhaft Auflagen gelten und kein Wesenstest möglich ist, oder in Kategorie 2, wo ihr euch mit bestandenem Wesenstest gezielt von Leinen- und Maulkorbzwang befreien könnt.
Genau deshalb startet RUDEL. nicht allgemein beim Thema Hundeführerschein, sondern bei eurer konkreten Situation.
RUDEL. hilft dir, aus der Rasseliste und den Paragraphen einen klaren Fahrplan für euch zu machen.
So sieht dein Weg in RUDEL. aus:



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Ja. Wenn dein Hund laut Hamburger Rasseliste als gefährlich eingestuft ist – oder individuell gefährlich auffällig geworden ist – bist du zu einem Sachkundenachweis verpflichtet. Zusätzlich benötigst du eine behördliche Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes, der Nachweis allein reicht nicht aus.
Das hängt von der Kategorie ab. Für Hunde der Kategorie 1, etwa American Pit Bull Terrier oder Staffordshire Bullterrier, ist kein befreiender Wesenstest möglich, die Auflagen bleiben bestehen. Für Hunde der Kategorie 2, etwa Rottweiler oder Dogo Argentino, kann ein bei einem anerkannten Sachverständigen bestandener Wesenstest von Leinen- und Maulkorbzwang befreien.
Erkennst du euch hier wieder?
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Über den Autor
Gründer & Hundetrainer bei RUDEL.
Tim ist Mitgründer und Geschäftsführer von RUDEL. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Hunden. Er ist ausgebildeter und zertifizierter Hundetrainer (§ 11 TierSchG), Ausbilder für Erste Hilfe am Hund und hat mit RUDEL. das Canine Science Forum mitorganisiert.
Besonders wichtig ist ihm die Verbindung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlichen Erkenntnissen und tiermedizinischem Wissen rund um den Alltag mit Hund. Vertieft hat er seine Perspektive unter anderem als Gastforscher am Max-Planck-Institut, im Austausch mit Dog Labs weltweit sowie bei Aufenthalten im spanischen Tierschutz und in Costa Rica, wo er unterschiedliche Formen des Zusammenlebens von Mensch und Hund kennengelernt hat.